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Systems: Proalpha behauptet sich gegen den Trend

15.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein Umsatzwachstum um 30 Prozent auf 33,2 Millionen Euro vermeldete die Proalpha Software AG aus Weilerbach auf ihrer Systems-Pressekonferenz in München. Das Betriebsergebnis (Ebit) belief sich auf vier Millionenen Euro. Nach den Worten von Leo Ernst, Vorstand und technischer Leiter des Unternehmens, handelt es sich um das "beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte". Bereits vor einem Jahr hatte Ernst eine rasche Erholung nach dem damaligen Gewinneinbruch auf eine Million Euro angekündigt.

Den größten Anteil am Umsatz des Proalpha-Konzerns haben weiterhin Dienstleistungserlöse mit knapp 42 Prozent. Laut Ernst wird dieser Sektor als wichtigstes Standbein des Unternehmens künftig weiter ausgebaut. Überdurchschnittlich gewachsen sind indes die Lizenzeinnahmen, die um fast 34 Prozent auf 11,4 Millionen Euro stiegen. Für die Zukunft rechnet die Proalpha-Führung mit einer weiterhin positiven Entwicklung. Dazu soll auch das neu entwickelte Software-Modul Proalpha APS seinen Teil beitragen, das derzeit in die Pilotphase geht und dessen Freigabe für Anfang April 2003 vorgesehen ist. Der im Jahr 2000 geplante und dann kurzfristig abgesagte Börsengang allerdings kommt für den kaufmännischen Leiter und Vorstand Werner Ernst “wohl nicht vor 2005” in Frage. (uk)