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Systems 2004 passt in sechs Hallen

26.08.2004

Die Messe München hat die kommende Systems 2004 wenige Wochen vor ihrem Start am 18. Oktober um eine Halle verkleinert. Geschäftsführer Klaus Dittrich erklärte im Gespräch mit "m+a Newsline" euphemistisch, man wolle "durch kürzere Wege die Effektivität für Aussteller und Besucher erhöhen" und begründete den Schritt unter anderem mit Microsofts Entscheidung, seinen Messestand heuer deutlich zu verkleinern (Computerwoche.de berichtete).

Gestrichen wird die Halle A3, in der bislang vor allem Aussteller aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten gebündelt platziert waren. Diese haben von der Systems-Verkleinerung laut Dittrich "viele Vorteile", weil sie nun thematisch mitten ins Messegeschehen integriert werden. Man werde die versetzten Aussteller bei ihren Umplanungen "so kräftig wie möglich unterstützen" und sei dabei "sehr flexibel".

Außerdem werden die Aussteller der integrierten Internetworld in die Halle B1 neben den Bereich Digital Media and Technology verlagert, der wiederum nahe an den parallel stattfindenden Medientagen im ICM liegt. Zwischen beiden Veranstaltungen gibt es in diesem Jahr tatsächlich auch direkte Übergänge - laut Dittrich dank "tatkräftiger Unterstützung" der bayerischen Staatskanzlei.

Was die Zahl der Aussteller auf der Systems angeht, äußerte sich Dittrich zuversichtlich, 2004 wieder das Vorjahresniveau von 1300 zu erreichen, "was mit Blick auf die Lage der Branche ein Erfolg ist". Die Messe München mache beim B2B-Charakter der Veranstaltung nicht nur keine Kompromisse, sondern baue diesen weiter aus. Die Aussteller würden dies sowie die regionale Konzentration erkennen und registrieren. Es gebe in diesem Jahr allein 125 Erstaussteller, darunter Giesecke & Devrient und NEC. (tc)