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Symantec schlägt alle Erwartungen

16.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem Hersteller von Sicherheits- und Anti-Viren-Software Symantec gelang es im dritten Geschäftsquartal 2002/2003 (Ende: 31. Dezember), Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zu steigern: So kletterten die Einnahmen um 29 Prozent von 290 Millionen auf 375,6 Millionen Dollar, der Nettoprofit wuchs von 100.000 auf 71,7 Millionen Dollar oder 44 Cent pro Aktie. Abzüglich Kosten für Akquisitionen und Restrukturierungsmaßnahmen betrug das Plus 76,7 Millionen Dollar oder 47 Cent je Anteil verglichen mit einem Pro-forma-Profit von 59,4 Millionen Dollar oder 39 Cent pro Aktie im Vergleichsquartal 2001/2002. Laut Umfrage von Thomson/First Call gelang es Symantec, bei Netto- und Pro-forma-Ergebnis die durchschnittliche Erwartung der Analysten zu übertreffen. Die Kalifornier selbst hatten im Vorfeld einen Nettogewinn von 38 Cent je Anteilschein bei Einnahmen zwischen 335 Millionen und

355 Millionen Dollar in Aussicht gestellt.

Als Grund für das gute Abschneiden nannte das Unternehmen aus Cupertino, Kalifornien, die gestiegene Nachfrage von Firmenkunden nach Sicherheitsprodukten und -dienstleistungen. So kletterten die Einnahmen aus dem Security-Services-Geschäft im Vergleich zum Vorjahresquartal um über 200 Prozent, der Umsatz aus dem Verkauf von Firewalls und VPN-Produkten verdoppelte sich fast. Während die Erlöse in den USA um 21 Prozent zulegten, verbuchte das Unternehmen in Auslandsgeschäft einen Umsatzzuwachs von 39 Prozent. Die international erwirtschafteten Einnahmen machten damit erstmals etwas mehr als die Hälfte der Gesamterlöse aus. Im laufenden vierten Geschäftsquartal erwartet das Unternehmen einen Nettogewinn von 45 Cent je Aktie bei Einnahmen zwischen 370 Millionen und 390 Millionen Dollar. (mb)