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Sybase leidet unter Käufermangel

04.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Datenbank- und E-Commerce-Softwareanbieter Sybase hat für sein erstes Fiskalquartal 2001 eine Gewinn- und Umsatzwarnung ausgesprochen. Die US-Company erwartet einen Gewinn von 23 bis 26 Cent je Aktie und Einnahmen von 227 bis 231 Millionen Dollar. Nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial hatten Analysten einen Profit von 28 Cent pro Anteilschein und einen Umsatz von 253,2 Millionen Dollar prognostiziert. Sybase-Chef John Chen machte für die schlechten Zahlen die US-Konjunkturflaute verantwortlich, die sich auf die gesamte Produktpalette des Unternehmens auswirke. "Die Leute wollen einfach nicht kaufen", klagte der Topmanager. Den endgültigen Geschäftsbericht will Sybase am 19. April vorlegen.

Die Aktie des Unternehmens fiel am gestrigen Dienstag von 14,75 auf 12,94 Dollar.