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Suse kündigt Database Server an

30.08.2001
Suse kombiniert seinen Enterprise Server mit IBMs DB2 zum "Suse Linux Database Server". Dieser kostet mit unbeschränktem Internet-Client-Zugriff knapp 5400 Euro plus Mehrwertsteuer.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Nürnberger Suse Linux kündigt für Anfang September den "Suse Linux Database Server" an - im Prinzip alter Wein in neuen Schläuchen, denn bei dem Paket handelt es sich um ein Bundle aus Suse Linux Enterprise Server (Computerwoche online berichtete) und der "DB2 Universal Database 7.2" von Technikpartner IBM.

Das Produkt ist in zwei Version zu haben. Die "Workgroup Edition" enthält eine Administration-Client-Lizenz von DB2 für den Einsatz in einem PC-Netz einer Arbeitsgruppe oder Abteilung und kostet zuzüglich Mehrwertsteuer 1690 Euro. Die "Internet Edition" bietet darüber hinaus uneingeschränkten Zugriff für beliebig viele Anwender aus dem Internet und kostet 5390 Euro. Beide Pakete enthalten 30 Tage kostenlosen Installations- und Konfigurationssupport sowie ein Jahr Maintenance-Support (Sicherheits-Patches für Suse Enterprise Server, aktuelle Fixpacks für DB2 sowie Unterstützung beim Einspielen der Maintenance-CDs).

Als Referenzkunden führt Suse bereits die Gmünder Ersatzkasse (GEK) an, die für ihr Portal "MyGEK" den Zugriff auf die Daten von 1,4 Millionen Versicherten - diese lagern auf einem S/390-Mainframe in DB2 - über zwei Compaq-Server mit Suse Linux Database Server realisiert.