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Supercomputer von IBM soll Öl und Gas finden

24.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Universität von Texas hat einen neuen Superrechner angeschafft, der die Wissenschaftler auf der Suche nach Bodenschätzen unterstützen soll. Das rund sechs Millionen Dollar teure IBM-System setzt sich aus 32 „p655“-Servern mit jeweils vier Power-4-Prozessoren und einem 32-Wege-Server vom Typ „p690“ zusammen. Die Rechner sind über einen High-Speed-Switch zu einem Cluster zusammengeschaltet. Als Betriebssystem kommt IBMs Unix-Derivat AIX zum Einsatz. Laut den Verantwortlichen der Universität sei mit dem neuen System, das im Texas Advanced Computing Center stehen wird, die Rechenleistung um den Faktor drei erhöht worden. Damit sollen künftig Bewegungen im Erdinnern effizienter simuliert werden, um Öl- und Gasvorkommen besser lokalisieren zu können. (ba)