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Sun will seine Kunden ins Internet hieven

09.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sun Microsystems hat gestern ein mit 300 Millionen Dollar dotiertes Programm namens "iForce" vorgestellt, mittels dessen die Company ihren Kunden einen schnellen Weg ins Internet ebnen (und natürlich ganz nebenbei noch ein paar Server verkaufen) will. IForce umfasst eine ganze Reihe von Initiativen. Dazu gehört beispielsweise "Startup Accelerator", eine aus Sun-Hardware und iPlanet-Software vorkonfigurierte Entwicklungs- und Testumgebung für E-Commerce-Projekte, die eine ganze Reihe prominenter ISPs (Internet-Service-Provider) - etwa AT&T, Sprint, Exodus und Digex - weltweit hosten werden.

Ferner plant Sun sogenannte "Ready Centers", Datenzentren für das Design von Geschäftsanwendungen. Ein solches Zentrum betreibt die McNealy-Company bereits im kalifornischen Menlo Park, zwei weitere in Tokio und Paris sollen in Kürze folgen. Rund 20 Partner sollen darüber hinaus 40 weitere derartige Einrichtungen weltweit aufbauen. Daneben will Sun hoffnungsvolle Startup-Firmen durch Rabatte auf Soft- und Hardware rechtzeitig an sich binden.