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Sun plant billige Blades und Partnerschaft mit Oracle

19.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sun will seine Blade-Server-Baureihe um kostengünstigere Modelle erweitern, berichten unternehmensnahe Quellen. Entsprechende Geräte werden voraussichtlich noch diese Woche offiziell angekündigt. Sie sollen im Gegensatz zu den bislang angebotenen Sparc-basierenden Blades mit Intel- und AMD-Prozessoren ausgestattet sowie mit Linux betrieben werden. Außerdem wird Sun Details zum Projekt "Grizzly" verraten, so die Insider. Unter dem Codenamen entwickelt der Hersteller Intel- und AMD-Server, die unter dem hauseigenen Unix-Derivat Solaris laufen.

Die Ankündigung soll auch eine Kooperation mit dem Softwarehersteller Oracle umfassen, berichten US-Medien. Analysten vermuten, dass Sun Oracles "9i Real Application Cluster" mit Linux-Servern bündeln will. (lex)