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Studie: USA verliert Führungsrolle im E-Commerce-Markt

06.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die USA wird ihre Führungsposition auf dem E-Commerce-Markt nicht halten können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsinstituts International Data Corp. (IDC), die heute vorgestellt wurde. Im Jahr 2003 wird der Gesamtumsatz des Marktes 1,6 Billionen Dollar betragen. Der derzeitige Anteil der USA von 62 Prozent wird sich im kommenden Jahr auf 48 Prozent verringern. "Europa ist ein viel größerer Mitstreiter geworden und verzeichnet ein sehr schnelles Wachstum", so IDC-Analyst David Emberley. Besonders im Bereich der drahtlosen Übertragungstechnik ist Europa die Nummer eins. Nach Einschätzungen des Instituts wird sich bis zum Jahr 2003 die Zahl der Personen, die ihre Einkäufe über das Internet erledigen, von 29 Prozent auf 38 Prozent erhöhen. Außerdem wird in diesem Zeitraum die Anzahl von Web-Seiten um 75 Prozent in steigen. Grundlage für die Studie

waren 40 000 Interviews, die in 31 Ländern durchgeführt wurden.