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Studie: Europa punktet bei Sprachverarbeitungssoftware

20.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Umsätze mit Sprachverarbeitungssoftware in Europa sollen im Jahr 2005 bereits ein Volumen von 1,66 Milliarden Dollar erreichen. Das geht aus einer neuen Studie des Marktforschungsunternehmens Frost & Sullivan hervor. 1998 lagen die Umsätze noch bei 155 Millionen Dollar. Die neue Technologie beinhaltet nicht nur die sprachliche Steuerung von Anwendungen sondern auch die Umwandlung von Sprache in Text und umgekehrt. Nach Ansicht der Auguren können Unternehmen durch den Einsatz von Sprachverarbeitungssoftware Personalkosten einsparen, da teuere Software-Schulungen zu komplizierten Tastatur- und Mausbefehlen durch einfachere sprachliche Befehle entfallen würden. Laut Studie sind die Anwendungen für Mediziner und Juristen am weitesten entwickelt. Das ganze Potential der Software soll jedoch mit dem Eintritt in die Konsumgütermärkte erschlossen werden. Bislang wurde das Wachstum der

Branche durch die geringe Akzeptanz im Markt behindert. Die Studie "The European Market for Speech Processing Software" ist für 4116 Dollar erhältlich.