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Sprint trennt sich von weiteren 1100 Mitarbeitern

17.06.2004

Um die Kosten im wettbewerbsintensiven Geschäft mit Ferngesprächen zu senken, will der US-Carrier Sprint bis zu 1100 seiner insgesamt 65.000 Mitarbeiter auf die Straße setzen. Wie das Unternehmen aus Overland, Kansas, bekannt gab, sind von den Entlassungen maximal 850 Angestellte der Geschäftskundensparte Sprint Business Solutions betroffen. Außerdem müssen bis zu 250 Mitarbeiter aus der Verwaltung und dem IT-Bereich gehen. Die Betroffenen sollen bis Mitte Juli dieses Jahres informiert werden.

Die Entlassungen sind Teil eines Plans, die jährlichen Betriebskosten bis 2006 um eine Milliarden Dollar zu reduzieren. Im November vergangenen Jahres hatte CEO Gary Forsee bereits bekannt gegeben, 4650 Stellen oder sieben Prozent der Belegschaft abzubauen (Computerwoche.de berichtete). Seit 2001 gingen bei Sprint insgesamt mehr als 20.000 Jobs verloren.

Die viertgrößte US-Telefongesellschaft bestätigte ihre bisherige Gewinnprognose von 70 bis 75 Cent pro Aktie für das laufende Geschäftsjahr. Laut Sprint läuft das Geschäft mit Fernverbindungen schlecht, werde jedoch durch die gestiegene Leistung der Mobilfunksparte PCS und das stabile Geschäft mit Ortsgesprächen ausgeglichen. (mb)