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SPD fordert erschwinglichen Internet-Zugang

19.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dass T-Online seine Analog- und ISDN-Flatrate einstellt (Computerwoche online berichtete), freut die SPD überhaupt nicht. Drei Sprecher der Partei (Jörg Tauss, Beauftrager für neue Medien sowie bildungs- und forschungspolitischer Sprecher; Hubertus Heil, Berichterstatter E-Commerce der Arbeitsgruppe Wirtschaft; Klaus Barthel, Sprecher für Post und Telekommunikation der Bundestagsfraktion) fordern angesichts des Rückziehers mittelfristig einen "flächendeckend erschwinglichen und auch breitbandigen Zugang zum Internet". Auf diese Weise wollen sie die "digitale Spaltung auf dem Weg in die Wissens- und Informationsgesellschaft" verhindern.

Die gegenwärtige Diskussion über Pauschalzugänge beobachte man mit Sorge, erklärte das rote Trio. Man bereite daher ein Expertengespräch mit Sachverständigen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft vor. In dessen Rahmen solle geklärt werden, zu welchen Konditionen die von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) angeordnete Einführung von Flatrates volks- und betriebswirtschaftlich sinnvoll vorgenommen werden könne und wie solche Angebote technisch mach- und umsetzbar seien.