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Sparkassen-Informatik plant IT-Outsourcing für Privatbanken

02.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Sparkassen-Informatik, IT-Dienstleister mehrerer deutscher Sparkassen, will ihre Services künftig auch privaten Banken feilbieten. Das erklärte Geschäftsführer Fridolin Neumann gegenüber der "Financial Times Deutschland". Mit ersten Angeboten sei aber frühestens im Jahr 2005 zu rechnen. Bis dahin muss das Unternehmen noch einige Projekte stemmen, allen voran die Vereinheitlichung der Fachanwendungen für die 238 betreuten Sparkassen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die 2001 aus einer Fusion mehrerer Anbieter entstandene Sparkassen-Informatik ist einer von drei großen IT-Dienstleistern für die öffentlich-rechtlichen Geldinstitute. Im süddeutschen Raum offeriert das Informatik Zentrum Bayern (IZB) entsprechende Leistungen. Die Firma Finanz IT mit Sitz in Hannover betreut Sparkassen und Landesbanken in den östlichen und nördlichen Bundesländern sowie das Saarland. Sie entstand aus dem Zusammenschluss von vier separaten IT-Dienstleistern der Sparkassenorganisation. (wh)