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Sony rutscht in die roten Zahlen

28.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronik- und Medienkonzern Sony ist aufgrund des Preisverfalls in der Branche in seinem ersten Geschäftsquartal (Ende Juni) in die roten Zahlen gerutscht und hat daraufhin seine Gesamtjahresprognose zum Teil deutlich gesenkt. Für die Monate April bis Juni sei ein Fehlbetrag von 7,3 Milliarden Yen (umgerechnet 53,82 Millionen Euro) angefallen, teilte Sony am Donnerstag in Tokio mit. Im Jahr zuvor hatte der Konzern noch einen Gewinn von 23,3 Milliarden Yen ausgewiesen.

Beim operativen Ergebnis verbuchte Sony ein Minus von 15,3 Milliarden Yen nach einem Plus von zuvor 9,8 Milliarden Yen. Der Umsatz sank um 3,3 Prozent auf 1,56 Billionen Yen.

Die Gesamtjahresprognose für den Nettogewinn senkte Sony von 80 auf zehn Milliarden Yen und die für den operativen Gewinn von 160 auf 30 Milliarden Yen. Der Umsatz wird nicht mehr bei 7,45 Billionen Yen erwartet, sondern nun bei 7,25 Billionen. Im Gegenzug dazu sollen die Restrukturierungsausgaben von 72 auf 88 Milliarden Yen steigen. (dpa/tc)