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Sony Ericsson meldet steigende Verluste

15.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die vermeintlich coolsten Endgeräte nützen leider herzlich wenig, wenn man damit kein Geld verdient: Das japanisch-schwedische Handy-Joint-Venture Sony Ericsson hat für sein zweites Quartal einen Nettoverlust von 88 Millionen Euro ausgewiesen im Vergleich zu 83 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz legte das Unternehmen allerdings um 18 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro zu. Die im Laufe des Quartals ausgelieferten Stückzahlen stiegen im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 6,7 Millionen Stück. Für das zweite Halbjahr 2003 peilt Sony Ericsson noch immer schwarze Zahlen an. Diese werden aber nicht ausreichen, um auch für das Kalenderjahr 2003 Gewinn zu machen.

Sony Ericsson hatte kürzlich angekündigt, es werde keine CDMA-Mobiltelefone für den US-Markt produzieren, sich nur mehr auf das Geschäft in Europa und Japan fokussieren sowie Forschung und Entwicklung reduzieren. Damit sollen rund 120 Millionen Euro jährlich eingespart werden. (tc)