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SCO plant eigene Linux-Distribution

13.06.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der dominierende Anbieter im Markt kommerzieller PC-Unixe, die Santa Cruz Operation (SCO), kann sich offenbar dem allgegenwärtigen Linux-Trend nicht länger entziehen und wird in dieser Woche eine eigene Distribution des Open-Source-Unix ankündigen. Technische Details wollte der seit mehr als 20 Jahren aktive "Unix-Oldie" allerdings noch nicht verraten. Durchgesickert ist lediglich, dass sich das Produkt unter anderem in den Bereichen Management, Clustering und Web Serving von der Konkurrenz abheben soll. Als Zielgruppe werden Unternehmen angepeilt, die auf der Suche nach schnellen Web-, File- und Print-Servern sind.

Tony Iams, Analyst bei D.H. Brown Associates, räumt den Kaliforniern gute Chancen im Linux-Markt ein. "SCO gehört der Lowend-Unix-Markt auf Intel. Sie kennen diesen Markt wie kein anderer und haben hervorragende Beziehungen zu OEMs und Resellern."