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Rückstellungen belasten Plenum-Ergebnis

28.05.2004

Die Plenum AG hat nach eigenen Angaben im ersten Quartal 2004 ihren Umsatz gegenüber dem vorhergehenden Quartal um 13 Prozent auf 10,7 Millionen gesteigert. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum betrugen die Erlöse 10,6 Millionen Euro. Gleichzeitig sei der Auftragsbestand von 10,6 Millionen Euro zu Ende Dezember 2003 auf 20,3 Millionen Euro zu Ende März 2004 gestiegen, teilte das Wiesbadener Unternehmen mit.

So ganz auf der sicheren Seite fühlt man sich bei Plenum aber offenbar nicht: Es sei im Quartalsverlauf erforderlich gewesen, die Risikovorsorge vor allem für die laufenden Großprojekte um 0,5 Millionen Euro zu erhöhen, heißt es weiter. In den folgenden Quartalen sei aber keine weitere Ergebnisbelastung zu erwarten. Durch die Rückstellungen wurden das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) auf minus 0,1 Millionen Euro und der Nettoverlust auf 300.000 Euro gedrückt. Im Vorjahresquartal meldete Plenum hier positive Ergebnisse von 400.000 und 100.000 Euro.

Eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr wollte das Unternehmen aufgrund des weiterhin zurückhaltenden Konjunkturverlaufs und der resultierenden Investitionszurückhaltung der Kundschaft nicht abgeben. Der Vorstand habe aber "keinen Anlass anzunehmen", dass Umsatz und Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht würden. (tc)