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RSA 2002: IBM entwickelt Fingerabdruck-Lesegerät

20.02.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auf der dieswöchigen Konferenz "RSA 2002" im kalifornischen San Jose hat IBM mehrere neue Sicherheitslösungen vorgestellt, die sein Embedded Security System, das in fast allen PCs des Unternehmens installiert ist, unterstützen. Dazu gehört unter anderem ein Lesegerät für Fingerabdrücke. Mit diesem Apparat können Anwender ihren PC zusätzlich sichern. Das Gerät speichert den Fingerabdruck des Computerbesitzers. Vor jeder Benutzung seines Rechners muss er seinen Fingerabdruck von dem Apparat einscannen lassen. Stimmt er mit den gespeicherten Daten überein, erhält der Anwender Zugriff auf seinen PC. Big Blue will den Fingerabdruck-Leser ab März auf seiner Website verkaufen für rund 200 Dollar verkaufen.

In Zusammenarbeit mit Ensure Technology plant IBM zudem eine spezielle Signalkarte für Unternehmen, die am Mitarbeiterausweis befestigt werden kann. Diese sendet Funksignale aus, über die der PC über die An- und Abwesenheit des Angestellten informiert wird. Entfernt sich der Mitarbeiter von seinem Rechner, so wird er automatisch ausgeloggt. Nähert er sich seinem PC wieder, erfolgt das Einloggen. Auf diese Weise können Unbefugte nicht auf den Rechner des Mitarbeiters zugreifen. Die Signalkarte soll ebenfalls ab März erhältlich sein. Ein Preis steht noch nicht fest. (ka)