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QSC erwartet EBITDA-Breakeven

25.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Kölner alternative DSL-Anbieter QSC AG hat Zahlen zum dritten Quartal 2003 veröffentlicht. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz (unter anderem durch den Zukauf von Ventelo) von 12,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum um 144 Prozent auf 29,5 Millionen Euro. Dabei stieg der Anteil der mit Geschäftskunden erwirtschafteten Einnahmen von 32 auf 58 Prozent.

Den EBITDA-Verlust (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) konnte QSC auf 5,5 Millionen Euro verringern im Vergleich zu 14,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Abfluss liquider Mittel aus dem laufenden Geschäfts sank auf 7,2 Millionen Euro. Das Unternehmen verfügte zu Ende des Berichtszeitraums nach eigenen Angaben über Reserven von 60,2 Millionen Euro.

Für das laufende vierte Quartal peilt QSC nach eigenen Angaben das Erreichen der EBITDA-Gewinnzone an. Der Break-even auf Cashflow-Basis soll im ersten Halbjahr 2004 folgen. Die im August erhöhte Jahresprognose von über 115 Millionen Euro Umsatz und unter 25 Millionen Euro EBITDA-Verlust bezeichnete die Firma als "realistisch und gleichzeitig anspruchsvoll" und ließ sie unverändert. Für 2004 erwartet Vorstandchef Bernd Schlobohm eine nachhaltige Ergebnisverbesserung: "Im Gesamtjahr 2004 wollen wir auf EBITDA-Basis Gewinn erwirtschaften", so der QSC-Chef. (tc)