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Qimonda-Aktie kostet 13 Dollar

09.08.2006
Das Emissionsvolumen der Infineon-Tochter liegt deutlich unter Plan.

Die Infineon-Tochter Qimonda geht für 13,00 Dollar je Papier an die Börse und ist damit deutlich billiger als zunächst geplant. Das Emmissionsvolumen betrage 546 Millionen Dollar, teilte Infineon in der Nacht zum Mittwoch mit. Ursprünglich wollte Infineon ein Emissionsvolumen von einer bis 1,1 Milliarden Dollar erzielen. Platziert werden an der New Yorker Börse 42 Millionen Aktienzertifikate (ADS) statt der bislang geplanten 63 Millionen Stück. Die Mehrzuteilungsoption laufe über zusätzlich 6,3 Millionen Aktienzertifikate im Vergleich zu den ursprünglich geplanten 9,45 Millionen Stück. Erster Handelstag ist wie erwartet dieser Mittwoch.

Am Markt war bereits spekuliert worden, dass die anfangs festgesetzte Preisspanne für die Titel des Börsenaspiranten zu hoch sei und die Aktienzertifikate daher für weniger Geld an die Börse gingen dürften. Qimonda-Chef Kin Wah Loh zeigte sich davon unbeeindruckt und suchte die Gründe für das deutlich niedrigere Platzierungsvolumen im Börsenumfeld. "Viele der bekanntesten institutionellen Investoren in den USA haben aufgrund ihrer Begeisterung für unsere neue Geschäftsstrategie Qimonda-Aktien gezeichnet", sagte der Vorstandsvorsitzende des Speicherspezialisten. "Wir sind allerdings auch auf ein schwieriges Marktumfeld gestoßen, in dem seit dem Anfang Juli fast die Hälfte aller geplanten Börsengänge in den USA zurückgezogen wurden." (dpa/ajf)