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PWC zahlt Schadensersatz an Microstrategy

11.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) wird an den Business-Intelligence-Spezialisten Microstrategy Schadensersatz in Höhe von 51 Millionen Dollar bezahlen. Hintergrund ist eine Klage von Anlegern die dem Auditor vorwarfen, im Jahr 1999 bewusst Ungereimtheiten in den Bilanzen von Microstrategy verschwiegen zu haben. Die Company musste seinerzeit ihre Bilanzen revidieren, damit diese den SEC-Richtlinien (Securities and Exchange Commission) entsprachen. Der damals angekündigte Gewinn von 15 Cent pro Aktie wurde auf einen Verlust von 43 bis 51 Cent pro Anteilschein korrigiert (Computerwoche online berichtete).

Wieviel der Schadensersatzsumme nun den geschädigten Anlegern zu Gute kommt, blieb unklar. Auch ob das SEC-Verfahren gegen PWC aufgrund der Zahlungen eingestellt wird, wurde nicht bekannt.