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Plenum gibt positiven Ausblick

14.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Wiesbadener IT-Dienstleister Plenum AG erwirtschaftete im ersten Quartal 2002 mit zwölf Millionen Euro fast so hohe Einnahmen wie im Vorjahresquartal (12,6 Millionen Euro). Ähnliches gilt für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), das um 100 000 Euro auf 1,2 Millionen Euro zurückging. Ohne die abgestoßene Sparte New Venture, Plenum Systems Schweiz, und das reduzierte Plenum-Institut-Geschäft, aber mit der inzwischen konsolidierten Stoll und Fischbach-Gruppe lag der Ebitda-Profit sogar um 20 Prozent über dem Vergleichsergebnis (eine Million Euro). Unter dem Strich stieg der Nettogewinn um mehr als 40 Prozent von 500 000 auf 800 000 Euro. Das Unternehmen begründete die positive Entwicklung mit der erfolgreichen Restrukturierung im Vorjahr: So konnten unter anderem die Verwaltungskosten deutlich reduziert werden, die Ebitda-Marge stieg auf zehn Prozent.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2002 rechnet Plenum mit Einnahmen zwischen 70 und 80 Millionen Euro, dies entspräche einem organischen Wachstum von bis zu 35 Prozent. Das Umsatzwachstum soll vorwiegend in der zweiten Jahreshälfte realisiert werden, da die Wiesbadener an einigen Großprojekte beteiligt sind. Der Ebitda-Gewinn soll in einer Spanne von 5,5 Millionen und 6,3 Millionen Euro liegen, im günstigsten Fall würde das Unternehmen somit sein Vorjahresergebnis von 5,1 Millionen Euro um 25 Prozent steigern. (mb)