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Pfeiffer (II): Intershop soll an die US-Börse

04.11.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eckhard Pfeiffer ist bekanntlich seit September Chairman von Intershop Communications, der US-Gesellschaft der Hamburger E-Commerce-Softwareschmiede Intershop AG. (Nebenbei bemerkt: Der Manager sitzt auch noch in den Aufsichtsräten des Hamburger Online-Auktionshauses Ricardo.de sowie bei General Motors, Hughes Electronics und Bell Atlantic und ist überdies Mitglied des Aufsichtsratsbeirats der Deutschen Bank). Als Berater soll er nun Intershop beim Gang an die US-Technikbörse Nasdaq begleiten. Dieser ist für das kommende Jahr angedacht.

"Intershop hat einfach ein Bekanntheitsproblem in den USA, weil wir nicht an der Börse gelistet sind. Aber wir arbeiten daran", erklärte Intershop-Finanzchef Wilfried Beeck im Rahmen einer US-Pressekonferenz des Unternehmens. In den ersten neun Monaten 1999 erwirtschaftete Intershop laut Beeck bereits 41 Prozent seiner Umsätze in den Vereinigten Staaten, im Vergleichszeitraum 1998 waren es erst 33 Prozent gewesen. Im kommenden Jahr sollen 50 Prozent der Einnahmen aus den USA stammen, und dann soll Intershop auch den Break Even schaffen.