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Perot Systems profitiert vom Behördengeschäft

05.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der texanische IT-Dienstleister Perot Systems verbuchte im dritten Quartal 2003 trotz Rekordumsatz einen Gewinnrückgang: Wie der Outsourcing-Spezialist aus Plano mitteilte, sank der Nettoprofit gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 18,7 Millionen auf 15,7 Millionen Dollar oder 14 Cent je Aktie.

Gleichzeitig steigerte das vom US-Milliardär Ross Perot gegründete Unternehmen seine Einnahmen im Jahresvergleich um 8,4 Prozent auf 371,3 Millionen Dollar. Dabei verbuchten die Texaner im Servicegeschäft einen Umsatzrückgang um zwei Prozent auf 302,1 Millionen Dollar. Das Beratungsgeschäft schrumpfte um fünf Prozent auf 14,5 Millionen Dollar. Der Umsatz mit US-Behörden kletterte dagegen um 181 Prozent auf 54,2 Millionen Dollar. Die Texaner profitieren dabei von der Anfang des Jahres übernommenen Soza & Company: Der Spezialist für Behördenaufträge steuerte 32,7 Millionen Dollar zu den Einnahmen der Sparte bei.

Für das laufende vierte Quartal rechnet Perot mit einem Umsatz von 363 bis 378 Millionen Dollar. Der Nettogewinn pro Aktie soll zwischen zwölf und 14 Cent betragen. (mb)