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Paybox verkauft Kundendaten an Moxmo

30.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Paybox, das mit 50-prozentiger Beteiligung der Deutschen Bank angetreten war, Deutschlands führenden Standard für Bezahlen mit dem Handy zu schaffen, hat seine Kundendaten an die amerikanische Firma Moxmo verkauft. Die provisorisch gekündigten Endkundenverträge liefen weiter, so Paybox, könnten aber auf Wunsch unter www.moxmo.com/servicedeutschland gekündigt werden (derzeit ist das noch nicht möglich).

Das Procedere erscheint nicht gerade transparent: Die Kundendaten habe man an die Gesellschaft Paybox Nordamerika übertragen, so Paybox. Aus dieser soll später die Moxmo Deutschland AG werden, deren alleiniger Gesellschaft sei wiederum die Moxmo Deutschland b.v. Die Moxmo AG übernehme alle Pflichten und Rechte aus dem Endkundenverhältnis der der Paybox Deutschland AG.

Endnutzer-Neukunden können sich für den kommenden Moxmo-Dienst derzeit noch nicht anmelden, dies soll aber "bald" möglich sein. Was Händler und Akzeptanzstellen betrifft, will Moxmo seinen Dienst mit ausgewählten Partnern starten. Die bisherigen sollen "in den nächsten Wochen angesprochen" werden. Die bisherige Internetshop-Lösung bleibe aktuell und könne bei Moxmo ohne Integrationsaufwand weiter genutzt werden, heißt es weiter. Neue Shops und Interessenten werde Moxmo in Kürze vormerken. (tc)