"Workstation Extreme"

Parallels virtualisiert mit nativer 3D-Grafik

30.03.2009
Von 
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
Eine neue Virtualisierungs-Software von Parellels soll sich erstmals auch für grafisch richtig leistungshungrige Anwendungssoftware eignen.
HPC-Anwendungen virtuell - mit 'Workstation Extreme' von Parallels
HPC-Anwendungen virtuell - mit 'Workstation Extreme' von Parallels

"Nahezu native Performance" verspricht Parallels für seine neue Virtualisierungs-Lösung "Workstation Extreme". Damit lassen sich auf einer einzigen Highend-Workstation mehrere Betriebssysteme und entsprechende Applikationen parallel betreiben, wobei die einzelnen Workloads voneinander isoliert bleiben.

Voraussetzung für den Einsatz der Workstation Extreme sind allerdings neueste, teilweise erst seit heute verfügbare Hardware- und Software-Techniken, nämlich Intels neue Xeon-Generation 5500 "Nehalem-EP" samt flankierendem Chipset "X58 Express" und "VT-d"-Hardware-Virtualisierung (Virtualization Technology for Directed I/O) plus "SLI Multi-OS", das Nvidia in seinen Profi-Grafikbeschleunigern "Quadro FX 3800", "4800" sowie "5800" anbietet.

Als erste Hardware-Plattform ist die neue "Z800"-Workstation von Hewlett-Packard (HP) für die Parallels-Software zertifiziert.

Eingeständnis

Die Pressemitteilung von Parallels zu Workstation Extreme spricht endlich eine unbequeme Wahrheit zu (bisheriger) Virtualisierungs-Software aus. Es heißt darin nämlich:

"Previously, the industry approach to running graphics in virtual environments has been emulation, resulting in limited throughput and rendering most graphics-intensive applications unusable in a virtual machine."

Schön, dass das mal jemand zugibt.