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Palm: Der m130 ist weniger bunt als gedacht

20.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Palm hat eingeräumt, dass der seit März erhältliche Handheld "m130" nicht die versprochenen gut 65.000 Farbnuancen darstellen kann. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, geben die einzelnen Pixel nämlich nur 4096 unterschiedliche Farben wieder, obwohl die Hardware eigentlich auf volle 16 Bit ausgelegt ist. Firmensprecherin Marlene Somsak erklärte, über Dithering komme das Gerät auf rund 58.000 "Farbkombinationen". Der Hersteller entschuldigt sich brav, plant aber keine teilweise Erstattung des Kaufpreises. Die Verpackung und Werbematerialien für das Gerät sollen der Realität angepasst werden.

HP war vor zwei Jahren mit einem "Jornada"-Pocket-PC ein ähnlicher Fauxpas unterlaufen (Computerwoche online berichtete). Der Konzern hatte seine Kunden damals allerdings finanziell entschädigt. (tc)