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Outsourcing-Angebote weiter im Zwielicht

07.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Auslagerung von IT-Dienstleistungen sehen deutsche Manager zu 68 Prozent als sehr kritisch an und zögern, diese Aufgabenbereiche nach "draußen" zu geben. In Westeuropa halten rund 47 Prozent der IT-Leiter Outsourcing zwar ebenfalls für kritisch, allerdings denken inzwischen 39 Prozent positiv über das Thema Auslagerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des IT-Dienstleisters Dimension Data, in der 450 Manager aus Europa befragt wurden.

Den Autoren der Studie zufolge bemängeln die Befragten vor allem, dass die Leistungen der externen Serviceanbieter nicht transparent und schlecht zu überprüfen seien. Zudem halten sie die Kosten für zu hoch und wollen sensible Daten nicht aus dem Unternehmen geben. Des weiteren befürchten die europäischen Firmen unflexible Verträge und reine Standardlösungen, die nicht auf die individuelle Situation des Auftraggebers zugeschnitten sind. Allerdings wurde in der Untersuchung auch klar, dass viele Manager noch gar keine Erfahrungen mit Outsourcing-Anbietern haben und daher nicht einzuschätzen vermögen, inwieweit dadurch IT-Probleme gelöst werden können. (ka)