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Operativer Profit von i2 übertrifft Wallstreet-Prognosen

18.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ohne Berücksichtigung besonderer Aufwendungen konnte i2 Technologies seinen Gewinn im dritten Quartal mit 28,8 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie fast verdreifachen. Damit übertraf die US-Company die Prognosen der Analysten um zwei Cent pro Anteilschein. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres belief sich der operative Profit noch auf zehn Millionen Dollar oder sechs Cent je Aktie. Inklusive akquisitionsbedingter Sonderkosten und einer hohen Mitarbeiterabfindung verbuchte der Business-Software-Experte allerdings einen Verlust von 755,7 Millionen Dollar oder 3,83 Dollar je Aktie. Der Umsatz von i2 stieg von 146,3 Millionen Dollar um 118 Prozent auf 319,5 Millionen Dollar. Das texanische Unternehmen kündigte für den 4. Dezember einen Aktiensplit im Verhältnis eins zu zwei an.

Die Anleger waren zunächst wenig erfreut über das Quartalsergebnis des Supply-Chain-Management-Spezialisten: Im morgendlichen Handel am heutigen Mittwoch gab die i2-Aktie um 3,2 Prozent auf 174,25 Dollar nach. Gegen elf Uhr Ostküstenzeit legte das Wertpapier wieder auf 183,4 Dollar zu.