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Nokias 3G-Handys kommen 2002 nach Europa

15.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der finnische Handy-Spezialist Nokia will im dritten Quartal 2002 die ersten UMTS-Mobiltelefone auf den europäischen Markt bringen. Firmenchef Jorma Olilla bekräftigte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem japanischen Carrier NTT Docomo in Tokio, die Entwicklung der Handys der so genannten dritten Generation (3G) verlaufe nach Plan. Mit der Massenproduktion der Geräte will Nokia Anfang 2003 beginnen. Gleichzeitig gaben die beiden Unternehmen bekannt, bei der Schaffung von gemeinsamen und offenen Standards für 3G-Produkte und -Services zusammenzuarbeiten. Insbesondere in den Bereichen Internet-Browsing, Messaging und bei Anwendungen wolle man kooperieren.

Der Zeitpunkt für die Einführung der neuen Mobilfunkgeneration in Europa wurde in den letzten Monaten von den großen Carriern und Geräteherstellern immer wieder verschoben. Vodafone-Chef Chris Gent hatte vor kurzem bekräftigt, UMTS-Dienste in der zweiten Hälfte 2002 in Europa einzuführen. Er schränkte jedoch ein, dass das Fehlen geeigneter Handys den großflächigen Start des Services bis Mitte 2003 verzögern könnte. Als erste TK-Gesellschaft weltweit hatte NTT Docomo im vergangenen Monat die neue Mobilfunkgeneration in Japan auf den Weg gebracht. Matsushita und NEC liefern die entsprechenden Handys. (ka)