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Nokia stutzt seine Netzsparte

11.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der finnische Handy-Weltmarktführer Nokia streicht in seiner Netzsparte 1800 Stellen, was mehr als zehn Prozent der aktuellen Belegschaft entspricht. Gleichzeitig sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Infrastrukturbereich an die gesunkene Nachfrage der Netzbetreiber angepasst werden. Erklärtes Ziel der Maßnahmen ist es, die Sparte wieder zurück in die Gewinnzone zu bringen. Im März hatte Nokia gewarnt, der Netzbereich werde im ersten Quartal einen substanziellen Verlust ausweisen.

1100 der 1800 Arbeitsplätze sollen in Finnland wegfallen. Die Mannstärke der Netzsparte soll auf 15.000 sinken nach 17.300 zu Ende 2002, als Nokia weltweit insgesamt 61.750 Menschen beschäftigte. Zu den finanziellen Auswirkungen des Personalabbaus wollte ein Firmensprecher sich noch nicht äußern. Nokia werde bei der Bekanntgabe seiner Quartalszahlen in der kommenden Woche darauf eingehen. (tc)