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Nokia büßt Marktanteile im Handy-Geschäft ein

30.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der finnische Nokia-Konzern konnte in den Monaten April, Mai und Juni seine Position als Handy-Weltmarktführer weiter halten. Der Marktanteil des Unternehmen sank jedoch im zweiten Quartal 2001 im Vergleich zum vorhergehenden Dreimonatszeitraum von 35,3 auf 34,8 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts Dataquest. Nokia hat sich damit von seinem anvisierten Ziel, einen Marktanteil von 40 Prozent zu erreichen, weiter entfernt.

Das US-Unternehmen Motorola legte gegenüber dem ersten Quartal 2001 von 13,2 auf 14,8 Prozent zu und sicherte sich damit den zweiten Platz. Der schwedische Konzern Ericsson kontrolliert 8,3 Prozent des Marktes. Im ersten Dreimonatszeitraum dieses Jahres hatte das Unternehmen einen Anteil von lediglich 6,8 Prozent erreicht. Siemens konnte im zweiten Quartal 2001 seinen Marktanteil von 6,9 Prozent im ersten Quartal auf nunmehr 7,9 Prozent steigern, rutschte damit aber auf den vierten Platz ab. Die fünfte Position belegte Samsung mit 6,3 Prozent (Q1: 6,9 Prozent). Insgesamt wurden der Studie zufolge im zweiten Quartal 2001 rund 89,8 Millionen Mobiltelefone ausgeliefert. Das bedeutet einen Rückgang um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.