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Nintendo gerät ins Konsolen-Hintertreffen

14.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Spielekonsolenhersteller Nintendo muss die eigentlich für Ende dieses Jahres geplante Vorstellung seiner nächsten Gerätegeneration (Codename "Dolphin") aufgrund technischer Probleme auf das Jahr 2001 verschieben. Das System wird übrigens dem Vernehmen nach mit einem 400 Megahertz schnellen IBM-Prozessor, einem Grafikbeschleuniger von ArtX und einem DVD-Laufwerk ausgestattet sein. Die Verzögerung ist für den einstigen Pionier eine bittere Pille: Wenn Dolphin auf den Markt kommt, sind die Konkurrenten Sega ("Dreamcast") und Sony ("Playstation 2") mit ihren ähnlich konzipierten, Internet-fähigen Konsolen schon ein Jahr am Markt und verfügen bereits über entsprechende Spielebibliotheken. Gleichzeitig drängt mit Microsoft und dessen "X-Box" (CW Infonet berichtete) ein potenter Neuling auf den lukrativen Markt.