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Neue Mitglieder bei Eclipse

04.03.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das im Februar von IBM in eine gemeinnützige Organisation ausgegliederte Open-Source-Konsortium Eclipse (Computerwoche.de berichtete) hat seinen Verwaltungsrat neu zusammengesetzt und weitere Mitglieder in das Direktorium aufgenommen. Dazu zählen Vertreter des IT-Dienstleisters Genuintec, des Softwareherstellers SAS Institute, der University of Washington und von IBM. Bereits vertreten waren Mitarbeiter von IBM, Hewlett-Packard, Intel, Ericsson, MontaVista Software, QNX Software Systems, SAP und Serena Software.

Des Weiteren ist ILog als erster Anbieter für Geschäftsregeln dem Open-Source-Konsortium beigetreten. ILog produziert unter anderem das Java-basierende "JRules", mit dem sich Entscheidungsfindungsprozesse tabellarisch visualisieren lassen. Der Beitritt zu Eclipse sei ein konsequenter Schritt, um die Weiterentwicklung der Java-IDE (Integrated Development Environment) voranzutreiben. Diese werde sich als wichtigste Plattform für Entwickler etablieren, sagte Jean-Francois Abramatic, Chief Product Officer bei ILog. Auch Eclipse profitiert laut Konsortiumssprecher Skip McGaughey von dem Beitritt. So könne das Open-Source-Projekt mit ILog neue Bereiche der Entwicklungstechnologie erschließen.

Eclipse wurde Ende 2001 von IBM gegründet, um eine industrieweit standardisierte quelloffene Java-Entwicklungsplattform bereitzustellen. Während Hersteller wie Borland, Oracle und SAP bereits Software auf Eclipse-Basis erstellen, konnte IBM die Hersteller Bea und Sun bislang nicht für eine Mitarbeit gewinnen (Computerwoche.de berichtete). (lex)