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NEC entwickelt Brennstoffzelle für Handhelds

03.09.2001
Japanische Wissenschaftler haben eine Brennstoffzelle mit Kohlenstoff-Nanoröhrchen entwickelt, deren Kapazität zehn mal höher ist als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern NEC hat gemeinsam mit Japan Science and Technology sowie dem Institute of Research and Innovation eine neuartige Brennstoffzelle für portable Endgeräte entwickelt. Diese nutzt unter anderem die in letzter Zeit immer häufiger erwähnten Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Genauer gesagt "Nanohörner", das NEC-Wissenschaftler Sumio Iijima und sein Team vor drei Jahren entdeckt hatten. Diese eignen sich wegen ihrer größeren Oberfläche besonders gut als Elektroden für eine Brennstoffzelle.

Der jetzt vorgestellte Prototyp weist eine rund zehn mal höhere Kapazität auf als ein herkömmlicher Lithium-Ionen-Akku gleicher Größe. Bis die Technik marktreif wird, ist allerdings noch weitere Forschung nötig. NEC hofft, erste kommerzielle Produkte irgendwann zwischen 2003 und 2005 auf den Markt zu bringen.