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Musiklobby geht gegen kleine CD-Kopierer vor

17.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Recording Industry of Association of America, kurz RIAA, die die großen Labels der US-Musikindustrie repräsentiert, hat eine neue Kampagne gegen Raubkopierer angekündigt. Hintergrund: Das illegale CD-Brennen ist inzwischen so verbreitet, dass auch kleinere Läden wie Tankstellen ihre eigenen Kopien anbieten. Durch den Verkauf solcher Raubkopien entgehen der Industrie nach eigenen Angaben allein in den USA jährlich 300 Millionen Dollar Umsatz. Erst in der vergangenen Woche hatten Agenten des Secret Service in New Yorl drei Männer festgenommen und 35.000 raubkopierte Musik-CDs, 10.000 illegale DVDs sowie 421 CD-Brenner zur Anfertigung von Kopien beschlagnahmt. (ho)