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MSC.Software verkauft keine Hardware mehr

08.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auf Simulationssoftware und Linux-Clustering spezialisierte Anbieter MSC.Software hat nach einem drastischen Einbruch den Ausstieg aus dem Systemgeschäft angekündigt. Die Sales-Pipeline ging nach Aussagen von CEO (Chief Executive Officer) Frank Perna im Laufe des zweiten Quartals um mehr als 30 Prozent zurück, ohne dass kurzfristig Besserung in Sicht sei. Künftig wolle sich MSC verstärkt auf seine Kernkompetenz Simulationssoftware und -Services fokussieren.

Für die Restrukturierung sollen 25 bis 30 Millionen Dollar abgeschrieben werden. Nachdem das Hardwaregeschäft im ersten Quartal noch für 27 Prozent der Einnahmen gut gewesen war, erwartet MSC.Software nun im Ende Juni abgeschlossenen Q2 einen Umsatz aus fortlaufender Geschäftstätigkeit zwischen 59 und 61 Millionen Dollar, das wären rund 35 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. (tc)