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Monitor macht 3D-Brillen überflüssig

15.05.2001
Eine neuseeländische Firma hat einen Monitor entwickelt, der dreidimensionale Bilder wiedergeben kann. Die ersten Prototypen für Desktops sind für 2002 geplant.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die neuseeländischen Forscher von Deep Video Imaging (DVI) haben einen 3D-Monitor entwickelt, bei dem zwei Flüssigkristallbildschirme übereinander gelegt werden. Durch die beiden Darstellungsflächen für Vorder- und Hintergrund entsteht der Eindruck der Bildtiefe. Diese Methode macht nach Ansicht der Entwickler 3D-Brillen überflüssig. "Wir haben bislang keinen anderen Monitor gesehen, der eine ähnliche Bildqualität wie der von DVI liefert", erklärte ein Ingenieur des Institute of High Performance Computing in Singapur, das zusammen mit den Neuseeländern Applikationen für den DVI-Bildschirm entwickelt. Im kommenden Jahr will DVI die ersten Prototypen für Desktop-Computer vorstellen. Das Unternehmen, das bislang 3,5 Millionen Dollar in die Entwicklung der 3D-Technologie gesteckt hat, will die Monitore künftig jedoch nicht selbst fertigen, sondern

Lizenzen verkaufen.