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Microsofts Ericsson-Deal: Vor allem heiße Luft

27.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im vergangenen Dezember hatte Microsoft unter großem Presserummel eine Partnerschaft mit dem schwedischen Mobilfunk-Spezialisten Ericsson angekündigt (Computerwoche.de berichtete). Bislang allerdings hat noch kein einziges gemeinsames Produkt das Licht der Welt erblickt. "Es wurden viel zu große Erwartungen geweckt. Eigentlich ging es bloß um den ersten Schritt einer gemeinsamen Fokussierung", gesteht Hjalmar Winbladh, General Manager Mobile Internet in Redmond. Die Dinge hätten sich vielleicht auch nicht ganz wunschgemäß entwickelt. Echte Auswirkungen der Kooperation, bei denen es vor allem um den mobilen Zugriff auf E-Mail und Web geht, seien auch in den kommenden zwölf bis 18 Monaten kaum zu erwarten, so

der Microsoft-Mann weiter. Immerhin könnten Anfang kommenden Jahres erste Ericsson-Handys mit Microsofts Microbrowser "Mobile Explorer" auf den Markt kommen.