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Microsoft legt Sammelklagen in North- und South Dakota bei

20.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Softwareriese Microsoft will sich mit bis zu 18,33 Millionen Dollar von zwei Verbraucherklagen wegen überhöhter Softwarepreise freikaufen. Die von der Gates-Company in North- und South Dakota getroffenen außergerichtlichen Vergleiche ähneln denen in anderen Bundesstaaten: Privatpersonen und Unternehmen aus North Dakota, die zwischen dem 18. Mai 1994 und Ende 2002 Microsoft-Programme gekauft haben, erhalten Gutscheine für den Erwerb von Hard- und Software beliebiger Hersteller im Gesamtwert von maximal neun Millionen Dollar ausgeben. In South Dakota erhalten geschädigte Microsoft-Kunden insgesamt bis zu 9,33 Millionen Dollar an Coupons, wenn sie die Software nachweislich im Zeitraum vom 10. März 1996 und Ende 2002 gekauft haben. Wie bei den anderen Vergleichen will die Gates-Company die Hälfte der Summe aus nicht angeforderten oder eingelösten Gutscheinen bedürftigen

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Microsoft hatte Ende Oktober die Beilegung mehrerer Sammelklagen bekannt gegeben (Computerwoche online berichtete). Während ein Großteil davon noch nicht genehmigt wurde, erzielte die Gates-Company bei den Einigungen mit North- und South Dakota bereits eine vorläufige Zustimmung der Richter. (mb)