Web

 

MCI schafft trotz Umsatzschwund schwarze Zahlen

09.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die in der Übernahme durch Verizon befindliche Telekommunikationsfirma MCI, hervorgegangen aus dem Bilanzskandal der einstigen Worldcom, hat im zweiten Fiskalquartal einen Gewinn ausgewiesen, obwohl ihr Umsatz gegenüber dem Vorjahresviertel um zehn Prozent zurückging. Dabei machten sich vor allem die verordneten Maßnahmen zur Kostensenkung bemerkbar.

Der Profit für den Berichtszeitraum betrug 64 Millionen Dollar oder 19 Cent pro Aktei nach einem Verlust von 71 Millionen Dollar oder 22 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die von Thomson First Call befragten Analysten waren im Mittel von einem Fehlbetrag von einem Cent pro Aktie ausgegangen. Die Quartalseinnahmen fielen übers Jahr von 5,22 auf 4,68 Milliarden Dollar.

Es gelang MCI, seine operativen Kosten um elf Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar zu drücken. Für das erste Fiskalhalbjahr ergeben sich auf Basis von Erlösen in Höhe von 9,5 Milliarden Dollar (minus 9,5 Prozent) 62 Millionen Dollar oder 19 Cent je Anteilschein Gewinn. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen Verluste von 459 Milliarden Dollar gemeldet. (tc)