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Linuxcare bläst Börsengang ab

02.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Linuxcare hat bei der US-Börsenaufsicht die Stornierung seines geplanten Börsengangs beantragt. Der Linux-Dienstleister begründete diesen Schritt mit der derzeit ungünstigen Marktsituation. Das Unternehmen hat erst vor kurzem mit Fernand Sarrat seinen CEO (Chief Executive Officer) und mit Doug Nassaur seinen CIO (Chief Information Officer) verloren (CW Infonet berichtete). Eine Linuxcare-Sprecherin erklärte: "Wir haben derzeit keinen Chef, und in Anbetracht der prekären Marktsituation ist es das beste, den Börsengang abzubrechen. Dadurch können wir auch die Schweigeperiode beenden." Damit sei ein Going Public jedoch nicht vollkommen vom Tisch. Wenn der Zeitpunkt richtig sei, werde man es erneut versuchen. Linuxcare bietet für Unternehmen technischen Support, Beratung

und spezielle Kundenanpassung des Open-Source-Betriebssystems Linux.