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Lineo: Linux wird tragbar

26.01.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Falls Sie bei dem Namen "Embedix" befürchten, Sie hätten vielleicht doch ein Asterix-Heft verpasst, können wir Sie beruhigen: So heißt die Linux-Variante der US-Startup-Company Lineo, die speziell für den Einsatz in Embedded-Umgebungen - also Set-top-Boxen, Handhelds und PDAs etc. - konzipiert ist. Lineo ist ein Schwesterunternehmen von Caldera, an dem auch Motorola beteiligt ist. Mit Embedix drängt die Company in einen Markt, in dem sich bereits zahlreiche andere Linux-Schwergewichte tummeln: Linus Torvalds höchstpersönlich hat für seinen Arbeitgeber Transmeta ein "Mobile Linux" gebastelt, Turbo Linux (vormals Pacific High Tech) entwickelt klammheimlich in China eine portable Version des Open-Source-Unix, und auch Red Hat steht nach der Übernahme von Cygnus Solutions kurz vor dem Eintritt in dieses Segment.