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Legato verpasst die Erwartungen der Analysten

18.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auf Software für Storage-Management spezialisierte US-Anbieter Legato Systems hat für sein erstes Quartal 2000 einen Nettoverlust von zehn Millionen Dollar oder zwölf Cent pro Aktie ausgewiesen. Abzüglich außergewöhnlicher Belastungen ergab sich ein Break-Even-Quartal, die Analysten hatten allerdings laut First Call/Thomson mit einem Profit von sechs Cent je Anteilschein gerechnet. Den Umsatz konnte Legato von 43,9 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres um 38 Prozent auf 60,5 Millionen Dollar steigern.

Gleichzeitig musste das Unternehmen aufgrund betrügerischer Finanzmanipulationen im Vertrieb seine Bilanz für das vergangene Finanzjahr 1999 korrigieren. Statt des ursprünglich gemeldeten Nettogewinns von 15 Millionen Dollar oder 17 Cent pro Aktie verbleiben nach der Korrektur unterm Strich lediglich 2,7 Millionen Dollar oder drei Cent pro Anteilschein. Auch die Umsatzangabe wurde von ursprünglich 251,1 Millionen Dollar auf 228,6 Millionen Dollar revidiert.