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KPN verdoppelt Nettogewinn trotz Umsatzschwund

09.08.2004

Der niederländische TK-Konzern KPN konnte im zweiten Quartal dank Kostensenkung seinen Nettogewinn fast verdoppeln, obwohl die Einnahmen aufgrund des fortdauernden Preiskampfs im Festnetzgeschäft zurückgingen. Das in Den Haag ansässige Unternehmen wies einen Nettogewinn von 369 Millionen Euro oder 16 Cent pro Aktie aus nach 183 Millionen Euro oder acht Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Die Quartalseinnahmen gingen um ein Prozent auf 2,93 Milliarden Euro zurück. Ein Plus von 6,3 Prozent im Mobilfunksegment konnte hier das elfprozentige Minus im traditionellen Festnetzgeschäft nicht abfedern. Die Aktie von KPN stieg im morgendlichen Amsterdamer Handel dennoch um gut zwei Prozent auf 6,07 Euro.

KPNs Handysparte bediente zu Ende Juni 15,6 Millionen Kunden, das sind 3,3 Prozent mehr als Ende März und 13,3 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der deutsche Ableger E-Plus hat separate Eckdaten veröffentlicht. Für sein erstes Halbjahr wird KPN eine Dividende von acht Cent ausschütten. (tc)