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Know-how-Defizit bremst E-Business beim Mittelstand

08.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Rund 78 Prozent der kleineren und mittelständischen Unternehmen (KMU) haben sich bereits mit dem Thema E-Business auseinandergesetzt, zögern jedoch bei der Umsetzung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft TA Telearbeit und der IHK Dortmund. Knapp zwei Drittel der 80 befragten Firmen gaben an, dass die fehlende Technologiekenntnisse das größte Problem bei der Einführung einer Website und des elektronischen Geschäfts seien. Die Hälfte nannte rechtliche Unsicherheiten als Hinderungsgrund, und 48,8 Prozent gaben Angst vor Sicherheitslücken an. Das Thema Kosten wurde mit 25 Prozent erst an siebter Stelle erwähnt.

Vom E-Business versprechen sich die KMUs vor allem eine Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern (85 Prozent) sowie einen Image-Boost (84 Prozent). Rund 82 Prozent wollen ihren Absatzmarkt vergrößern und 70 Prozent ihre Geschäftsprozesse optimieren.