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Klappe: SPSS, die Dreizehnte

03.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - SPSS hat die neue Version 13 seiner gleichnamigen Statistiksoftware vorgestellt. Diese ist in englischer Sprache bereits erhältlich, die deutschsprachig lokalisierte Ausführung soll Ende des Jahres zu haben sein. Zu den Neuerungen gehören neue Diagrammtypen und Darstellungsoptionen; Charts und Tabellen lassen sich direkt nach Powerpoint exportieren. Das neue Zusatzmodul "Classification Trees" erzeugt Klassifizierungs- und Entscheidungsbäume und hilft dabei, Segmente in Daten oder Beziehungen zwischen Gruppen zu erkennen.

Der Dateneditor erlaubt eine Ansicht in mehreren Splits, beim Daten-Management wurde die Barriere von 255 Zeichen aufgehoben und auf 32.767 Zeichen erweitert. Dies soll es unter anderem ermöglichen, die Antworten aus offenen Fragen vorzuhalten. Außerdem gibt es einen neuen Assistenten, der die Arbeit mit Zeit- und Datumsvariablen erleichtern soll.

Der SPSS-Client läuft unter Windows ab Version ME, der korrespondierende Server ist für Windows, Solaris, AIX und Linux erhältlich. Die Basisversion von SPSS 13 schlägt mit knapp 1400 Euro zu Buche, Zusatzmodule sind ab 790 Euro erhältlich (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Vom Server des Herstellers kann man außerdem eine kostenlose Testversion herunterladen. (tc)