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Justin Frankel bleibt bei AOL und entwickelt Winamp weiter

24.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der wegen seines rebellischen Verhaltens berüchtigte Winamp-Erfinder Justin Frankel will nun doch bei der von ihm gegründeten Firma Nullsoft bleiben, die AOL 1999 übernommen hat. Anfang Juni hatte sich der 24-jährige mit dem Mutterkonzern zerstritten. Grund war die Veröffentlichung einer Peer-to-Peer-Software ohne Genehmigung (Computerwoche online berichtete).

Geplant ist unter anderem die Entwicklung von Winamp 5. Nachdem die Version 3 des populären Mediaplayers auf Grund langsamer Startzeiten und einiger Softwarefehler von den Anwendern nicht angenommen wurde, hat Frankel zunächst die Version 2 weiter gepflegt. Die Version 5 soll Funktionen beider Vorgänger vereinen. Eine Winamp-Version 4 wird es voraussichtlich nicht geben. (lex)