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JBoss weitet Open-Source-Services aus

07.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die JBoss Group hat die Ausweitung ihrer Consulting-Dienste auf weitere Open-Source-Projekte angekündigt. Demnach sollen unter dem Label "Professional Open Source" künftig nicht nur für den hauseigenen Applikations-Server JBoss, sondern auch für die Projekte "Tomcat", "JGroups", "Hibernate", "Javaassist" und "Nukes" Services verfügbar sein. Betreuen werden die neuen Consulting-Bereiche die ehemaligen Chefentwickler der Projekte Remy Maucherat (Tomcat), Bela Ban (JGroups), Gavin King (Hibernate), Shigeru Chiba (Javaassist)

und Julien Viet (Nukes), wobei Maucherat, Ban und King künftig fest angestellt bei JBoss arbeiten.

Der Schritt soll die Kompatibilität der quelloffenen Produkte zum JBoss-Server sicherstellen, sagte JBoss-Gründer Marc Fleury. Geplant ist auch, einige Komponenten der Projekte mit dem JBoss-Server zu integrieren. So soll laut Fleury unter anderem die Hibernate-Software die in die Jahre gekommene "Persistence Engine" ersetzen, die zur Abfrage von Datenbanken dient. Tomcat wird als Standard-Web-Server in den Applikations-Server eingegliedert. Außerdem wird JBoss um Clustering-Funktionen von JGroups erweitert.

Wichtig sei aber vor allem das Signal, das durch die Ausweitung der Consulting-Services an Unternehmen gehe. "Open-Source-Software ist nun eine echte Alternative im Unternehmenseinsatz", sagte Fleury. (lex)