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Itelligence schrumpft sich gesund

05.08.2004

Der IT-Dienstleister Itelligence AG sieht nach Ende des ersten Halbjahres seine Erwartungen für 2004 bestätigt. Dem Frankfurter Unternehmen gelang es in der ersten Jahreshälfte, das operative Ergebnis (Ebit) gegenüber dem Vorjahreszeitraum von minus 3,2 Millionen auf plus 2,9 Millionen Euro zu drehen. Unter dem Strich erzielte Itelligence einen Nettoüberschuss von 1,5 Millionen Euro oder sieben Cent pro Aktie. In den ersten sechs Monaten 2003 hatte der Dienstleister noch einen Verlust von 6,8 Millionen Euro beziehungsweise 40 Cent je Anteil verbucht. Die Hessen profitierten dabei von den vorangegangenen Restrukturierungsmaßnahmen, die einen Rückgang der Betriebskosten um rund sechs Millionen auf 15,1 Millionen Euro bewirkten. Im Zuge der Kostensenkungen ging unter anderem die Zahl der Mitarbeiter um knapp ein Viertel von 1200 auf 933 zurück.

Rückläufig waren allerdings auch die Umsätze der Frankfurter: Die Einnahmen sanken im Jahresvergleich um 15,6 Prozent auf 64,4 Millionen Euro. Bereinigt um die Erlöse von eingestellten oder verkauften Geschäftsbereichen und vor Währungseffekten lagen sie jedoch auf Vorjahresniveau.

Auf dieser Basis berechnet, schrumpften die Beratungserlöse um 4,5 Millionen auf 39,4 Millionen Euro, während die Einnahmen im Bereich Outsourcing & Services um 4,2 Millionen auf 17,5 Millionen Euro anstiegen. Der Lizenzumsatz legte im Vergleich zum ersten Halbjahr leicht auf 7,1 Millionen Euro zu. (mb)